Dyskalkulie – Rechenschwäche im Rubikon-Institut

Rechnen / Dyskalkulie Lösung im Rubikon-Institut

Die Rechenschwäche ist unterschiedlicher zu sehen, als eine Lese- und Rechtschreibschwäche oder Legasthenie. Zu den Wahrnehmungsproblemen kommen hier verschiedene Problemstellungen bezogen auf Zahlen hinzu.
Eine Rechenschwäche (bis hin zur Dyskalkulie) zeigt sich in verschiedenen Hinweisen. Wenn Sie einmal den Verdacht auf eine Dyskalkulie haben, so muss hier ganz klar gesagt werden, dass dieses Phänomen ein lebenlang vorhanden sein wird. Die Kinder sind dennoch intelligent und fleißig.
Gute Hinweise (aus dem Werk von R. Duerre) auf eine Rechenproblematik sind in der nebenstehenden Auflistung näher ausgeführt.

Rechenschwäche eine Frage der Geduld

Für Rechenprobleme (Dyskalkulie) müssen Eltern und Pädagogen ein hohes Maß an Verständnis mitbringen, denn Rechnen ist eine Gehirnleistung und die Defizite können nur in langwierigen Verfahren ausgeräumt werden. Kinder mit Dyskalkulie, die in Mathematik die Schulnote 4 erhalten, haben den selben Erfolg, vergleichbar mit Kindern die eine 1 oder 2 bekommen haben.

Lerntherapie bei Dyskalkulie

Daher ist unser Lerntherapie-Training sehr stark geprägt durch hohe Motivation und Anerkennung der Leistungen. Weiterhin müssen Dyskalkulie Kinder immer wieder auf die anschauliche Ebene gebracht werden, bevor die kognitive Ebene überhaupt erreicht werden kann. Diese anschauliche Ebene muss langfristig eingeprägt werden, denn dadurch entstehen Gedächtnisspuren. Die für das Rechnen verwendeten Areale im Gehirn werden verstärkt aufgebaut.

Hinweise auf eine Rechenschwäche

  • Verbindung zwischen Zahlenbegriff und Menge fehlt
  • Es wird nicht gerechnet, sondern es wird einzeln dazu gezählt
  • Das Zählen beginnt immer bei der 1
  • Rechensymbole werden nicht erkannt oder verwechselt
  • Es wird ungewöhnlich viel Zeit für das Rechnen bebraucht, das Kind ist schnell erschöpft
  • Trotz, intensiven „Üben“ werden keine nennenswerten Fortschritte erzielt, Geübtes wird schnell vergessen
  • Unzureichendes räumliches und / oder zeitliches Vorstellungsvermögen
  • Schwierigkeiten beim Überschreiten des Zehners und / oder Hunderters
  • Der Umgang mit Geld wird vermieden
  • Beim Kopfrechnen können Zwischenergebnisse nicht gespeichert werden
  • Große Schwierigkeiten beim Erlernen des Einmaleins
  • Ziffern werden vertauscht
  • Das Übertragen von Gelerntem auf analoge Aufgaben gelingt nicht
  • Sinnlose Ergebnisse werden nicht erkannt
  • Das Zählen oder Rückwärts zählen gelingt nicht oder nur unter Zuhilfenahme der Finger