Legasthenie – Hilfe im Rubikon-Institut

Lernen mit Legasthenie

Das Wort Legasthenie stammt aus altgriechischen Wort „legein“ = sprechen (lesen, schreiben), da „a“ steht für „nicht“ oder „un-„ und das Wort „sthenos/sthenein“ hat die Bedeutung von „Kraft/stark sein“ (imstande sein). (Quelle Wikepedia) – Zusammengesetzt könnte man auch sagen Legasthenie bedeutet: „nicht Imstande sein, zu lesen und zu schreiben“

Legasthenie eine Verhinderung der Kulturtechniken

Lesen und Schreiben zu können gehört zu den Kulturtechniken und wird heute noch als Synonym für „Intelligenz“ verwendet. Wer nicht lesen oder schreiben kann ist „dumm“ – daher war es auch im Mittelalter den „Gelehrten“ vorbehalten zu lesen und zu schreiben.
Wenn wir uns einmal die Liste der berühmten und bekannten Legasthenikern ansehen, so muss doch deutlich vor gehoben werden, dass es sich hierbei um wahrlich keine „Dummen“ handelt.

Lernförderung bei Legasthenie

Legasthenie (LRS) sowie Rechtschreibung ist eine Problematik der Wahrnehmungen; dennoch denken wir oft, dass ein intensives Wiederholen, stupides Pauken, stundenlanges Hausaufgaben machen etc. zu einer Verbesserung führen muss. Nun, Legasthenie ist eine Problematik der Wahrnehmung.
Stellen Sie sich einfach mal vor sie lesen einen Text z.B. diesen Text und während sie lesen verschwimmen ihnen diese Buchstaben. Beim laut vorlesen würden sie nun Teile der Wörter, ganze Wörter oder sogar den gesamten logischen Inhalt des Textes verändern – nur weil ihre Optische Wahrnehmung problematisch ist. Oder sie hören einen Text oder Wörter und ihre Hörschwelle liegt zu tief – somit können sie verschiedene Laute nicht richtig wahrnehmen und eventuell nicht differenzieren. Dies führt unweigerlich zu einem Fehler; z.B. sie hören Haus obwohl Maus gesagt wurde.

Zu diesen Wahrnehmungen kommen dann noch die Thematiken von Rechtschreibregeln – die auf kurzen und langen, schnellen und langsamen Vokalen (Selbstlauten) aufgebaut sind oder auf scharfen und weichen Konsonanten basieren. Da hilft kein Pauken von Regeln wenn sie nicht korrekt wahrgenommen werden können.

Therapie und Lerntherapie bei Legasthenie

Legasthenie, LRS aber auch eine Rechtschreibstörung verwächst sich nicht – auch nicht in der Pubertät. Erwachsene Legastheniker versuchen nur das Lesen und Schreiben zu vermeiden. Dies geht halt nicht immer – wenn es dann nicht mehr vermieden werden kann, kommt es zu Problemen, die weit umfangreicher und tiefer sind als die ursprüngliche Legasthenie.
Aufgeben oder Annehmen? Aufgeben würde bedeuten das Kind so zu nehmen wie es ist und die Auswirkungen still und frustriert zu akzeptieren. Annehmen heißt aber nicht hinnehmen, sondern lenken und führen mit Zuneigung, Liebe und Wertschätzung. So erhalten viele Kinder eine Strategie für das weitere Leben.

Dranbleiben ist daher die Devise und das am besten mit den Profis vom Rubikon-Institut, da wir seit 2005 wissen was zu tun ist.